Der Spanish Business Club Berlin lädt herzlich am 27.3.2015, um 16:15 Uhr zum Vortrag "Eine wirtschaftliche Europäische Union der (sozialen) Gerechtigkeit – geht das?" ein. 

Am 27.März 2015, um 16:15 Uhr

Wo?
WMR Fiedler & Venetis
Rechtsanwaltgesellschaft mbH
Olivaer Platz 17
10707 Berlin

Corporate Social Responsibility (CSR) für Unternehmen unerlässlich?!

Das deutsche Bundesministerium für Arbeit und Soziales wirbt dafür, das Ministerio de Empleo y Seguridad Social español ebenso: die Corporate Social Responsibility (CSR) oder Responsabilidad Social Corporativa (RSC) ist in aller Munde. Für das Bundesministerium sind die Grundpfeiler der CSR: „vorausschauend wirtschaften, fair mit Beschäftigten umgehen, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen. CSR ist kein „Sahnehäubchen“, das sich Firmen leisten, weil es modern ist, sondern ein Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft. Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen stärkt die Volkswirtschaft und die Gesellschaft. CSR lohnt sich.”

Bei CSR geht es um Unternehmen sowie andere Organisationen und Institutionen, die freiwillig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen - und zwar über ihre rechtlichen Pflichten hinaus.

Katharina Miller, Abogada und Rechtsanwältin, erklärt als externe Beraterin der spanischen Unternehmensberatung Legal Compliance Spain, S.L., wie auch kleine und mittlere Unternehmen, in Deutschland und in Spanien CSR in ihre Unternehmenskultur aufnehmen können – und genau dadurch noch mehr Gewinne machen können.

Als spanische Koordinatorin der vom Deutschen Juristinnenbund e.V. (djb) initiierten Aktion „European Women Shareholders Demand Gender Equality“ wird Katharina Miller auch über Corporate Governance berichten. Im Rahmen dieses von der EU-Kommission geförderten Projektes werden Juristinnen und andere Fachfrauen in elf EU-Mitgliedstaaten mehr als 100 Hauptversammlungen großer börsennotierter Aktiengesellschaften besuchen. Im ersten Halbjahr 2015 müssen sich in den Beneluxstaaten, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien und Spanien die im EURO STOXX 50 notierten Unternehmen den kritischen Fragen der Juristinnen stellen, in Bulgarien, Ungarn und dem Vereinigten Königreich werden im BUX-, SOFIX- und FTSE 100 notierte Unternehmen besucht werden.