Die Lebenszufriedenheit der Deutschen hat einen neuen Höchststand erreicht. Wer gesund ist und einen Job hat, ist besonders zufrieden. Das geht aus einer neuen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor.

Nach der Studie ist rund die Hälfte der Deutschen mit ihrem Leben sehr zufrieden. Nur etwa 2 Prozent der Befragten geben eine „geringe Zufriedenheit“ an. Solche Werte gab es bis jetzt  nur während der Zeit der Wiedervereinigung und des New-Economy-Booms zur Jahrtausendwende.

Eine wichtige Rolle für das positive Ergebnis spielt neben der Gesundheit die niedrige Arbeitslosigkeit. Denn Erwerbstätige geben im Durchschnitt eine um über 20 Prozent höhere Lebenszufriedenheit an als Arbeitslose. Dieser deutliche Unterschied bei der Lebenszufriedenheit von Arbeitslosen und Erwerbstätigen bleibt auch dann bestehen, wenn in beiden Gruppen keine Abweichungen bei Bildungsabschluss, Einkünften und Gesundheit vorliegen.

Am zufriedensten sind laut Studie junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren und Personen kurz nach dem Renteneintritt. Dagegen sind die 50- bis 60-Jährigen deutlich unzufriedener als der Durchschnitt. Dies hat sich die letzten 20 Jahre nicht verändert. Die IW-Studie beruht auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels aus dem Jahr 2012.

Hier geht es zu den Materialien "Lebenszufriedenheit in Deutschland – Entwicklung und Einflussfaktoren.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)